Kaulquappen am Blauen Steg

Wenn die Frösche Fliegen fangen, schaun voll Verlangen die Kaulquappen zu. Nach Fliegen schnappen, Maul auf, Maul zu, möchten sie auch. Doch fürchten sie sich vorm Kribbeln im Bauch.

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Sonntag (9.9.) ist in Frankfurt-Rödelheim Brückenfest und es gibt auch „Kunst am Fluss“. Mein Beitrag dazu werden ein paar Kaulquappen-Gedichte sein. Vorgesehen sind die Kerlchen für ca. 15 Uhr auf der Bühne gleich am Blauen Steg.

Ein Quäpplein tauchte tief hinab. Da unten war es ziemlich mulmig, und mulmig war dem Quapp. Der Ausflug für ihn lehrreich war, denn ihm wurde deutlich klar: „Da unten hab ich nichts verloren. Ich bin für Höheres geboren.“

Die Kaulquappen sind en detail und auch en gros immer friedlich, immer froh. Nur einer, der schoss immer quer und war ein alter Meckerer. So kam’s, dass diesen Querulanten sie alle nur noch „Maulquapp“ nannten.

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2 Antworten auf Kaulquappen am Blauen Steg

  1. liebe Ulla,

    wir haben uns nach deinem Vortrag beim Brückenfest leider nicht mehr gesehen.
    Ich fand die Gedichte wunderbar! Vielen Dank dafür- auch im Namen des Brückenfestkomitees

    viele Grüße
    Heike Hecker

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